Wie du den beruflichen Neustart als Chance nutzt

Wie du dein eigenes Comeback feierst und vorbereitest

Das Kind ist da, das Familienglück perfekt. Doch nach einer gewissen Zeit schleicht sich bei vielen Mamas der Wunsch ein, wieder arbeiten zu gehen. Meistens waren sie es, die den Großteil der Elternzeit übernommen und zu Gunsten der Kindererziehung aus ihrem vorherigen Job gegangen sind.

„Was kann ich denn schon?“

Bereits nach wenigen Monaten werden werden viele Mamas dann von Selbstzweifeln geplagt – denen sie selber in regelmäßigen Abständen schön Feuer geben.

Ein paar Jahre Elternzeit und das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten ist wie weggeblasen.

Hier sei gesagt: Die Elternzeit ist keine Lücke im Lebenslauf – sie ist ganz normal und sehr leicht zu erklären.

Dabei haben die Mütter allen Grund auf sich stolz zu sein. Ihre Kenntnisse sind genauso wertvoll wie vorher. Plus, in Sachen Belastbarkeit, Organisationsgeschick und Prioritäten setzen kann ihnen so schnell keiner etwas vormachen. Immer mehr Arbeitgeber erkennen das. Jetzt ist es an der Zeit, dass die Mütter das auch tun.

Alter Job vs neue Chance?

Natürlich ist es immer eine Möglichkeit in den alten Job zurückzukehren.

Der Wiedereinstieg ist jedoch auch der optimale Zeitpunkt über eine berufliche Neuorientierung nachzudenken.

Die Karriere- und Lebensziele haben sich nach der Geburt eines Kindes geändert und wollen in Einklang gebracht werden.

Oberstes Ziel: bessere Lebensqualität

Wiedereinstieg nach Elternzeit

Für den Fall, dass eine Rückkehr in den alten Job keine erstrebenswerte Option ist, gilt: die berufliche Neuorientierung muss immer das Ziel verfolgen, dass diese zu einer verbesserten Lebenssituation führt – z.B.:

  • passgenauere Arbeitsinhalte
  • kürzerer Arbeitsweg
  • bessere Aufstiegschancen
  • besseres Arbeitsumfeld
  • bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Wie der berufliche Neustart gelingt

Zu wissen, dass man in den alten Job nicht zurück will, reicht nicht.

Um bald seine Unterschrift auf einen neuen Arbeitsvertrag setzen zu können, sollte man sich entsprechend vorbereiten.

#1 Elternzeit für Fort- und Weiterbildung nutzen

In der Elternzeit steht der Fokus ganz klar auf Kinderbetreuung und -erziehung. Aber vielleicht ist in der Woche doch noch etwas Zeit übrig, um sich selbst und der weiterer beruflichen Karriere etwas Gutes zu tun. Selbst kleinere Fort- und Weiterbildungsangebote, wie z.B. das Belegen eines Sprachkurses, das Einschreiben an einer Fernuni bzw. Weiterbildungen aller Art haben mehr als ein Gutes:

  • sie geben dem Kopf Zeit und Raum, neu gefordert zu werden
  • man bleibt auf dem Laufenden
  • sie steigern das eigene Selbstwertgefühl und nicht zuletzt
  • erhöhen die Chancen einer erfolgreichen Bewerbung nach der Elternzeit

#2 Kündigungs- und Vertragsfristen beachten

Um bestenfalls direkt im Anschluss an die Elternzeit in den neuen Job starten zu können, ist es auch wichtig frühzeitig mit der Bewerbungsphase zu beginnen.

Hierbei ist es sehr wichtig, unbedingt auf die Kündigungs- und Vertragsfristen des alten Jobs zu achten und diese einhalten, damit es später kein böses Erwachen gibt.

#3 Ziele setzen

Es ist wichtig zu wissen, welcher Mehrwert bei einem neuen Job herauskommen soll. Welche Voraussetzungen für den nächsten Job ein kompromissloses Muss sind. Normalerweise gewinnen Punkte Standorttreue, flexible Arbeitszeiten und Jobsicherheit nach der Elternzeit an Bedeutung.

Hier ist es wichtig, sich die Zeit zu nehmen, um tief in sich hineinzuhorchen und zu hören, was einem wichtig ist.

Anschließend werden die Muss-Punkte aufgeschrieben.

Jeder potentielle Job wird auf Herz und Nieren auf diese Eckpunkte geprüft, bevor es an eine Bewerbung geht.

#4 Besuch von beruflichen Events und Veranstaltungen

Derartige Veranstaltungen bringen Inspiration und geben Impulse, wie und wo es nach der Elternzeit hingehen könnte.

Man kann ganz unverbindlich sich informieren, was es „da draußen“ gerade Interessantes für einen gibt – und was dafür gefordert ist.

#5 Berufliches Netzwerk nutzen

In der Regel kennt man mehr Leute, als man denkt.

Es ist daher wichtig, beim Wunsch auf einen neuen Job sein bereits bestehendes berufliches Netzwerk zu nutzen.

Man weiß nie, ob der ehemalige Kollege vom Ex-Ex Arbeitgeber nicht jemanden kennt, der einen sucht, der…

Das Credo ist hier: Reichweite erhöhen! Das Umfeld wissen lassen, dass man derzeit auf der Suche ist. Business Netzwerke wie XING oder LinkedIn eignen sich hierfür sehr gut. Die alte Telefon- und Emailliste kann aber durchaus auch einige versteckte Diamanten in sich tragen.

#6 Bewerbungscoaching

Manchmal weiß man, was man will. Nur fehlt einem das Wissen, wie man da allein hinkommt.

Hier kann ein individuelles Bewerbungscoaching den ersehnten Mehrwert bringen.

Zusammen mit einem Coach arbeitet man an seinen Stärken, stellt unwiderstehlich authentische und professionelle Unterlagen zusammen, bereitet sich mittels Interviewtechnik Training auf Vorstellungsgespräche vor.

Hier kostenloses Erstgespräch vereinbaren.

Das Wichtigste zum Schluss

Alle oben genannten Punkte sollen dir helfen, dein Comeback so glorreich und fröhlich wie möglich zu feiern.

Denk aber bitte daran, dass es nicht darum geht IRGENDeinen Job zu ergattern, sondern deine jetzige Orientierungsphase nutzt, um exakt den beruflichen Neustart hinzulegen, von dem du schon so lange geträumt hast.

Wiedereinstieg nach Elternzeit

Mit guter Vorbereitung, Disziplin, Geduld und v.a. einer guten Prise Selbstreflexion bringt dich dein neuer Job nicht nur weiter, sondern verbessert auch dein ganzes Leben. Weil sich alles ineinander fügt.

Familie und Beruf – in einem schönen Miteinander.

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